Christian Schad

 
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Christian                      Schad                                                        - Kriegsdämonen
Christian Schad
"Kriegsdämonen "
4.200 €
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Christian                      Schad                                                        - Bobino
Christian Schad
"Bobino "
600 €
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Tamara de                      Lempicka                                                     - Étude pour
Tamara de Lempicka
"Étude pour "Jeune Fille dessinant" "
38.000 €
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Franz                          Radziwill                                                    - Stilleben mit Konservendose und Äpfeln / Lied an die Konservendose
Franz Radziwill
"Stilleben mit Konservendose und Äpfeln / Lied an die Konservendose "
23.000 €
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Karl                           Hofer                                                        - Früchtestillleben (Äpfel in Tüte)
Karl Hofer
"Früchtestillleben (Äpfel in Tüte) "
16.000 €
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Tamara de                      Lempicka                                                     - Jeunes filles au bain
Tamara de Lempicka
"Jeunes filles au bain "
8.500 €
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Roberto Iras                   Baldessari                                                   - Knabenbildnis
Roberto Iras Baldessari
"Knabenbildnis "
5.600 €
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Carlo                          Mense                                                        - Pferdegruppe vor Kornfeld
Carlo Mense
"Pferdegruppe vor Kornfeld "
3.000 €
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Biografie Kunstmarkt/Service Literatur Impressum
Christian Schad

Miesbach 1894
- Stuttgart 1982


Am 21. August 1894 wird Christian Schad in Miesbach, Oberbayern, geboren. Schads Leidenschaft für die Kunst schwangt in seiner Jugend noch zwischen der Musik - er spielt Geige - und der Malerei. Er verlässt 1912 das Gymnasium und entscheidet sich für die Malerei. In der Münchner Akademie ist Schad zunächst in der Malklasse von Heinrich von Zügel, wechselt dann ein Semester später in Becker-Gundahls Aktklasse. Zeitgleich lernt er Georg Schrimpf und Ernst Moritz Engert kennen. Dem Kriegsdienst kann Schad entgehen, indem er einen Herzfehler vortäuscht und mit Hilfe eines Attestes nach Zürich geht. Kurz zuvor stellt der junge Künstler sein erstes Werk in der Ausstellung der Münchner Sezession im Frühjahr 1915 aus. In Zürich begegnet er Walter Serner, der sein enger Freund und Weggefährte werden soll. Noch im selben Jahr publizieren sie gemeinsam die Zeitschrift "Sirius, eine Monatsschrift für Literatur und Kunst", die nach sieben Heften im kommenden Jahr eingestellt werden muss. Er entwirft die Werbeplakate und schafft für jede Ausgabe des "Sirius" einen ganzseitigen Holzschnitt. Im Jahr 1915 hat der Künstler seine erste Ausstellung im Salon Wolfsberg und verlegt über den Sirius-Verlag die Grafik-Mappe "Christian Schad" mit 10 Holzschnitten. Schads Malerei ist geprägt durch die Auseinandersetzung mit dem Futurismus, Kubismus, der monochromen Malerei und später dem Expressionismus. Im November 1916 siedelt er nach Genf über während Serner in Zürich bleibt und sich der DADA-Bewegung anschließt. Neben der Grafik und der Malerei experimentiert Christian Schad ab dem Jahr 1919 mit den sogenannten Schadografien (Fotografie ohne Kamera und Linse) und kommt über diese zweidimensionalen Arbeiten 1919/1920 zu seinen ersten abstrakten dreidimensionalen Holzreliefs. Endgültige trennt sich Schad 1920 von den Dadisten, anschließend entstehen die ersten realistischen Bilder. Im Jahr 1923 heiratet er die Römerin Marcella Arcangeli, ein Jahr später wird sein Sohn Niklaus geboren. In Schads Atelier in Nepal entstehen 1923 seine ersten Bilder der Neuen Sachlichkeit. Mit dem Umzug nach Wien geht auch die Vergrößerung des Ateliers einher. 1927 trennt er sich von seiner Frau und hält sich anschließend überwiegend in Berlin auf. Zu Beginn der 30er Jahre gerät der Künstler in finanzielle Schwierigkeiten und sieht sich zusehends isoliert. Mit der Machtergreifung im Jahr 1933 wird ein freies Arbeiten für Christian Schad immer schwieriger; die Vorahnung auf den Krieg wird in seinen Werken der späten 30er Jahre zunehmend deutlicher. Um seine ökonomische Lage zu verbessern, übernimmt Schad im Jahr 1935 einen bayrischen Biervertrieb. Ab dem Jahr 1941 erhält der Künstler wieder Porträtaufträge. Ein Jahr später zieht er nach Aschaffenburg, dort heiratet er Bettina Mittelstädt und arbeitet als Kulturkritiker und am Theater. Schad kehrt ab 1954 wieder zur expressiven Malerei zurück, bestimmt wird sein spätes Werk durch die Schadografien. Anfang der 60er Jahre werden seine Werke der Neuen Sachlichkeit wieder entdeckt und der Künstler wendet sich dem Magischen Realismus zu. Christian Schad verstirbt am 25. Februar 1982 in Stuttgart.